MAX PFNÜR

WALT

2017

Textprobe

„WALT!“

WAS PASSIERT …

Walter Elias Disney hat einen Traum. Mit einer Mischung aus Zeichentrick und Realfilm will er die Filmindustrie der 20er Jahre revolutionieren. Doch der Weg zum Ruhm führt über viele Hindernisse und wer sich in Hollywood durchsetzen will, kann keine saubere Weste behalten. Mehrfach muss er dies am eigenen Leib erfahren. Als er schließlich mit einer kleinen Maus seinen Weg zum Weltruhm antritt, ist er zu allem bereit um seine Schöpfung und sein Imperium weiter zu bringen. Koste es was es wolle. Jahre später findet er sich an einem einsamen Bahnhof in der kleinen Stadt Marceline wieder. Hier hat alles begonnen. Und hier beginnt für ihn eine neue Reise.

WAS STECKT DAHINTER ...

In der Reihe „Lebensgeschichten“ am OFF Theater Salzburg stand eines Tages der Name „Walt“ auf dem Plan. Man hatte sich vorgenommen das Leben des Mediengroßmeisters auf die Bühne zu bringen. Bald stellte sich jedoch heraus, dass das Material zu umfangreich war, als dass man hätte frei damit improvisieren können und so nahmen sich Pfnür und sein Kollege Pfertner der Aufgabe an, jene Geschichte die sie erzählen wollten in eine Form zu bringen. Dabei erschufen sie den Handlungsbogen um den Bahnhof Marceline, dem Ort seiner Kindheit, wo der alte Mann dem Jungen begegnet der ihn an sich selbst erinnert. Im Gespräch findet Walt an die entscheidenden Punkte seines Lebens zurück.
Dabei wird sein Handeln durchaus kritisch beleuchtet, denn hinter Amerikas Märchenonkel Nummer Eins verbarg sich auch so mancher Abgrund.